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L`Air de Rien Miller Harris für Frauen

L`Air de Rien Miller Harris für Frauen
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Winter
Frühling
Sommer
Herbst
Tag
Abend
Stimmen insgesamt: 1
weiblich 25- 25+
männlich 25- 25+

Habe ich: 2 Will ich: 2

Hauptakkorde
moschusartig
ambriert
erdig
Vanille
holzig
Patschuli
Bilder
L`Air de Rien Miller Harris für Frauen Bilder L`Air de Rien Miller Harris für Frauen Bilder

L`Air de Rien von Miller Harris ist ein Parfum der Duftfamilie Orientalisch Holzig und ist für Frauen. L`Air de Rien ist seit 2006 erhältlich. Die Kopfnote ist Neroli; Die Herznoten sind Patschuli und Eichenmoos; Die Basisnoten sind Ambra, Moschus und Vanille.

Perfume rating: 5.00 out of 5 with 1 votes.

Duftpyramide

Kopf - Duftnoten
Neroli

Herz - Duftnoten
Patschuli Eichenmoos

Basis - Duftnoten
Ambra Moschus Vanille

Die intensivsten Duftnoten nach eurer Meinung

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Haltbarkeit

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langanhaltend 2
 
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Duftschweif

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enorm 0
 

Mehr zum Duft in englischer Sprache / More in English language about L`Air de Rien by Miller Harris.

Dieses Parfum erinnert mich an  

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L`Air de Rien Parfumbewertungen

aquaria
aquaria

Der Auftakt ist mein Traumauftakt. Saubere und moosig abgemilderte zitrische Noten. Der Duft von warmer Haut nach einer Dusche mit einer weichen, weißen Moschusseife, die schwach mit Zitrus parfümiert wurde.
Nach ca. 15 Minuten verändert sich das Duftbild. ‚L’Air de Rien führt mich an einen Teich an einem warmen Sommertag. Nicht weit von hier gibt es zwei Naturteiche, einer davon liegt mitten im Wald, das Ufer ist überwuchert mit allen möglichen Gräsern, mit Schilf, Farnen, Büschen und anderen Waldpflanzen. Um einen Zugang ins Wasser zu schaffen, haben sich die Badenden über Jahre eine Art Trampelpfad durch Schilf und hohes Gras geschaffen. Man geht also über nasse Walderde, Baumwurzeln und nasses, niedergetretenes Gras Richtung Wasser, während sich von Schritt zu Schritt die Walderde immer mehr in schmatzenden, schlammigen Untergrund verwandelt.
Und dieses Bild vermitteln mir die Herznoten. Ich rieche Schlamm, Erde, feuchtes, leicht herbes, dunkelgrünes Gras, aber auch süße Gräser, die am Ufer wachsen, ich rieche den Duft der aromatischen Kräuterpflanzen im Wald, sehr frisch, einige von ihnen mit einem rauchig.aromatischen, beinahe minzigen Unterton.
Über lange Strecken riecht „L’Air de Rien“ wie meine feuchte Haut, wenn ich nach einer Runde Schwimmen schließlich aus dem Wasser komme und mich am Ufer, inmitten all der Gräser und dunkelgrünen Pflanzen auf die Erde setze. Ich rieche in diesem Duft die erfrischende Kühle, ich rieche den Schatten, den der Wald über das Teichufer wirft, und ich rieche auch das nicht ganz frische Teichwasser auf meiner Haut und den Schlamm bzw. die Erde an meinen Füßen. Ein vertrauter und angenehmer Dufteindruck, für mich ein grüner und erdiger Akkord. der urtümlich nach unberührter Natur, eben nach dieser verwachsenen Uferregion, riecht.
Je näher Richtung Basis, desto deutlicher treten sehr warme Töne in Form von süßem Ambra mit einem Hauch Vanille hervor, die an meiner Haut nach ca. 3 Stunden die Vorreiterrollen übernehmen und gemeinsam mit den aromatischen Noten den Eindruck von sich langsam in der Sonne erwärmender Haut erzeugen.

Ich hab den Duft blind getestet. Wenn ich meine Eindrücke nun mit der Duftpyramide vergleiche, dann rieche ich anfangs vor allem das weiche Moos mit Moschus und Neroli; das ist auch meine liebste Phase im Duft. Zart, luftig, zitrisch und gleichzeitig weich und sehr sauber. Im Mittelteil entsteht durch das Patchouli nicht nur eine ausgeprägte, sehr natürlich wirkende Erdigkeit, es entsteht, direkt an der Haut geschnuppert, auch eine sehr feine Rauchigkeit, eine kühle und sehr frische Rauchigkeit, die auf mich ab und zu beinahe minzig rüberkommt. Es muss um einiges mehr enthalten sein, als die Duftpyramide angibt, denn dieser ausgeprägt „schlammige“, leicht feuchte Ton und auch der Eindruck nach dunkler, frischer, leicht feuchter Erde und nach aromatischen Kräutern, ist für mich aus der Duftpyramide nicht herleitbar. Manchmal scheint mir dieser braune, torfige, fast moorige Erdton so verdichtet, dass er auf mich ledrig wirkt, genauer gesagt, wie rauchiges Leder. Da spreche ich aber nicht von der Duftprojektion, sondern vom Dufteindruck, der sich direkt an der Haut ergibt. Diese leicht „unsaubere“ Note, die Comfy als Kopfhautnote bezeichnet, vernehme ich ebenfalls. Für mich riecht sie nach feuchtem Badeanzug.
Das anschließende, süß-warme Sonnenbad ist mit Ambra und Vanille ja gut erklärbar. Der gesamte verwilderte Naturteich-Charakter bleibt daneben aber noch sehr lange bestehen, bis er sich im letzten Drittel des Drydowns verliert und „L’Air de Rien“ als weicher und heller Ambra-Vanille-Schmeichler ausläuft.
Vielen Dank für die Probe, Comfy! Der Duft ist ein Erlebnis. Ich weiß, unsere Duftbilder unterscheiden sich da gewaltig, aber das sind die Assoziationen und Bilder, die sich bei mir bei jedem Test unweigerlich einstellen.

Jan
18
2017
kolibri
kolibri

Ein sehr schöner Kommentar liebe comfy.
Mit dem Begriff "menschlich" hat Du genau auch meinen Eindruck von diesem Duft getroffen.
Als ich ihn getestet habe, hatte ich vor meinem geistigen Auge das Bild einer schlaftrunkenen Jane Birkin, die sich in ihrer Seidenunterwäsche im warmen Bett räkelt. Für mich vermischte sich der Geruch von Parfum, Körpergeruch, Wärme und Wäscheduft zu einem Gemisch, das ich nicht unbedingt als frisch empfand.
Vielleicht ist auch nur meine Phantasie mit mir durchgegangen und ohne den Namen Jane Birkin hätte ich den Duft vielleicht anders empfunden. Als Kaufkandidat kam er jedenfalls nicht in Frage.

Dec
23
2016
Comfycat
Comfycat

Ein paar erste Kurze Notizen zu L'Air de Rien. Kreiert wurde er für Jane Birkin- die Dame die in Serge Gainsbourgs "Je t'aime... moi non plus" so nervig vor sich hin stöhnt.

-Das war der Grund, warum ich den Duft nicht schon vor 2 Jahren blindbestellt habe.

"Ich wollte im Parfum das Haar meines Bruders riechen, Vaters Pfeifenrauch, polierte Flure und eine Kommode voller leerer Schubladen in einem alten Haus" (J.Birkin)

-Das war der Grund, warum ich nach 2 Jahren den Duft dann doch blind bestellt habe.

Nicht nur Düfte werden reformuliert, Pressetexte auch und so liest man auf der Seite von Miller Harris inzwischen, dass Birkin einen Duft wollte, der an eine Bibliothek erinnert. Auch gut. Bibliothek nehme ich.

Die erste Beschreibung ist aber bedeutend akurater. Die Duftpyramide ist hier noch irreführend, denn zunächst sagt eine kräftige "In your Face" Portion Baummoos Hallo: kantig, fast stechend, herb, grün, modrig, etwas rauchig. Wenn man sich hier nicht abschrecken lässt, kann man eine zitronig-blumige Nerolinote ausmachen, der Dufteindruck ändert sich dadurch in Richtung Costus + Neroli, was einen ziemlich authentischen Haar/Kopfhaut Geruch widergibt. Nicht unebdingt frisch gewaschen, aber auch nicht richtig dreckig, sondern menschlich.
Ambrox und Moschus knüpfen schließlich an, darüber eine recht süße Vanille, was einen plüschigen Teppich unter den rauhbeinigen Auftakt legt. Die Vanille könnte man als Tabak interpretieren, oder als gealterten Buchleim. Was schließlich nach etwa zwei Stunden auf der Haut bleibt ist ein dezent warmer, relativ Ambra-süßer Moschus mit einem Resthauch Barbershop Feeling vom Moos.

Alles in allem, auf den ersten Test ein dramatischerer Auftakt der in Behaglichkeit mündet. Oder auch pubertäre Rebellion, die zwanzig Jahre später dann selbst im Establishment endet. Der Lauf der Welt.

Haltbarkeit & Sillage sind gut. Die Verpackung schlicht- auf die Deko in Form einer Zeichnung im Grundschulstil von Birkin hätte ich jetzt verzichten können, aber sie tut auch nicht weh.

Dec
22
2016

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