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Nuits Indiennes Jean-Louis Scherrer für Frauen

Nuits Indiennes Jean-Louis Scherrer für Frauen
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Winter
Frühling
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Tag
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Stimmen insgesamt: 4
weiblich 25- 25+
männlich 25- 25+

Habe ich: 4 Hatte ich: 2 Will ich: 1

Hauptakkorde
balsamisch
ambriert
süß
Vanille
pudrig
blumig
Bilder
Nuits Indiennes Jean-Louis Scherrer für Frauen Bilder Nuits Indiennes Jean-Louis Scherrer für Frauen Bilder

Nuits Indiennes von Jean-Louis Scherrer ist ein Parfum der Duftfamilie Orientalisch Blumig und ist für Frauen. Nuits Indiennes ist seit 1994 erhältlich. Die Nase hinter diesem Parfum ist Nathalie Feisthauer. Die Kopfnoten sind Aldehyde, Mandarinorange, fruchtige Noten, Pfirsich, Bergamotte und Zitrone; Die Herznoten sind Flieder, Jasmin, Heliotrop, Ylang-Ylang, Maiglöckchen und Rose; Die Basisnoten sind Ambra, Sandelholz, Tonkabohne, Moschus, Benzoeharz, Zibetöl, Vanille und Zeder.

Perfume rating: 4.75 out of 5 with 4 votes.

Duftpyramide

Kopf - Duftnoten
Aldehyde Mandarinorange fruchtige Noten Pfirsich Bergamotte Zitrone

Herz - Duftnoten
Flieder Jasmin Heliotrop Ylang-Ylang Maiglöckchen Rose

Basis - Duftnoten
Ambra Sandelholz Tonkabohne Moschus Benzoeharz Zibetöl Vanille Zeder

Die intensivsten Duftnoten nach eurer Meinung

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Haltbarkeit

Bewertet mit Hilfe des Reglers

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schwach 0
 
moderat 1
 
langanhaltend 2
 
hält ewig 0
 

Duftschweif

Bewertet mit Hilfe des Reglers

Das meint ihr:
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intensiv 3
 
enorm 0
 

Mehr zum Duft in englischer Sprache / More in English language about Nuits Indiennes by Jean-Louis Scherrer.

Dieses Parfum erinnert mich an  

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Nuits Indiennes Parfumbewertungen

aquaria
aquaria

Auch ich verdanke die Bekanntschaft mit diesem Duft einer Probe von summertime. Vielen Dank dafür! Inzwischen ist der Duft in Originalgröße bei mir eingezogen.
„Nuits Indiennes“ bietet dieselbe ambrawarme, mäßig würzige und fließend cremige Blumigkeit wie viele andere Düfte der Kategorie „blumig-orientalisch“, aber dieser Duft wirkt auf mich „exotischer“, tiefer und vor allem sinnlicher. Für mich ein außergewöhnlicher Vertreter dieser Kategorie.
Vielleicht ist es die Mischung aus hautwarmem Zibet, milchigem Sandelholz, honig-dunklem Ambra und warm-plüschigem Moschus, die in perfekter Balance zusammenspielen und dem Duft ein dunkel-cremiges, samtig-holziges und pulsierend warmes Herz geben. Vielleicht ist es grünlich-feuchtes und etwas heuartiges Patchouli, das sich erst im späteren Verlauf deutlicher zeigt, aber den Charakter des Duftes von Beginn weg beeinflusst, indem es den warmen, ambrierten, cremigen Blumen eine dunklere und etwas „rauere“ Anmutung gibt. Patchouli ist zwar in der Duftpyramide nicht aufgelistet, aber ich schwöre, ich rieche es; und nicht gerade wenig davon!
Naja, ich kann’s nicht genau benennen, was mich an dem Duft so fasziniert. Ich weiß nur, dass „Nuits Indiennes“ oberflächlich ein plüschiges und freundliches Kuschelmonster ist, das aber einiges mehr an interessanter Tiefe zu bieten hat. Der Duft behält sich durchgehend einen Rest an kühleren, nüchternen Noten im Hintergrund. Durch die Zitrusnoten und das leicht grünlich-krautige und herbe Patchouli habe ich den Eindruck eines frischen Chypre, über den ein orientalischer Duft gestülpt wurde. Ich schreibe dem Patchouli diese würzige, nüchterne „Süß-Bremse“ zu. Es erdet den Duft und verleiht ihm interessante, herbe und dunkle Ecken und Kanten.
Dabei ist „Nuits Indiennes“ über Stunden ein angenehm ruhiger und unaufgeregter Begleiter. Ich empfinde den Duft als sanft fließend und trotz seiner einhüllenden Dichte nicht zu schwer oder zu süß.
Wie Phoenix erinnert auch mich der frische, zitrisch-aldehydige Auftakt ein bisschen an Chanel No.5. Allerdings wirkt der Scherrer auf mich zu Beginn um einiges säuerlicher als der Chanel. Das sind die einzigen paar Minuten, die mir am Duft nicht gefallen. Die Bergamotte und die Zitrone wirken ein kleines bisschen essigsauer.
Aber schon nach wenigen Minuten entwickelt sich der Duft dunkler, wärmer und gehaltvoller. Die Zitrusnoten scheinen mit aromatischem Honig überzogen oder in Sirup eingelegt worden zu sein, jedenfalls liefert mir der Duft eine dunkelwarme, sehr mollige Fruchtigkeit, die durch Bergamotte und Mandarine leicht aufgefrischt wird. Diese Fruchtigkeit zieht sich rasch zurück und macht der Ylang-Blüte Platz, die sich an samtig raues Sandelholz schmiegt. Was ich die erste Stunde trage, ist also vor allem ein würziger, exotischer und sehr samtiger Ylang-Ylang-Duft, eigentlich müsste ich sagen exotische Ylang-Milch, denn der Duft wird in der ersten halben Stunde so richtig schön milchig-cremig. Er bietet aber auch einiges an Seifigkeit im Hintergrund. So trage ich in der ersten Stunde eine Art dunkler, cremiger und sahniger Sandelholz-Ylang-Seife.
Der saubere Eindruck bleibt, die Seifigkeit verschwindet. „Nuits Indiennes“ entwickelt sich im Verlauf kontinuierlich wärmer, voller und dabei auch dunkler. Das Zentrum wird noch cremiger und noch weicher, während sich die Oberfläche zunehmend pudrig gibt.
An mir bleiben im Duft von Anfang bis Schluss Sandelholz und Ylang die prominentesten Noten. Tiefenwarm, samtig und aromatisch dunkel-süß. Die restlichen Blumennoten rieche ich nicht extra heraus, die sind bei mir nur Begleitmelodie, die Tonka merke ich nur als einen Schuss extra Cremigkeit, das Helitrop als pudrige Oberfläche, ansonsten rieche ich einen sehr homogenen und anschmiegsamen Creme-Duft, der sich wie Samt und Seide auf die Haut legt. Dunkelwarm und plüschig einhüllend wie Samt, während an der Oberfläche kühle und luftige Seide über die Haut streicht.

Oct
25
2015
PhoenixNoctulus
PhoenixNoctulus

Die alte Version der Indischen Nächte lernte ich, mehr oder weniger zufällig, über eine alte Miniatur kennen, die ich, mit anderen zusammen, bei Ebay ersteigerte. Nun dufte ich, dank Summertime, auch die reformulierte, neue Version kennenlernen. Vielen herzlichen Dank dafür!

Bei der neuen Version kommt mir als Auftakt erst einmal relativ viel Zitrusfrucht entgegen: Viel Bergamotte, untermalt von Zitrone und Mandarine. Dazu kommen Aldehyde, die ein wenig an die Kopfnote von Chanel No 5 erinnern, allerdings umgeben von einem starken gemischten Frucht-Bouquet. Dieses bleibt vorhanden, bekommt nach einer Weile allerdings etwas Konkurrenz durch eine ausgeprägte, saftige Pfirsichnote, mit der es in die zweite Phase geht...

Nun tauchen nämlich langsam die blumigen Herznoten auf. Vor allen Dingen bemerke ich orientalischen Jasmin, cremig-vanilligen Heliotrop, leicht würzige, aber vor allem süße Ylangblume, dazu aber auch einen Hauch von zarter Rose und etwas kühlere, frühlingshafte Noten von Maiglöckchen und Flieder.

Alles wird untermalt durch eine größere Menge puderigen Moschus, der Wärme durch Ambra und Benzoeharz erhält. Auch etwas süße Vanille und mandelige Tonkabohne sind vorhanden, dazu cremiges Sandelholz, und ein kleiner Hauch Zeder. Zibet nehme ich nicht wahr, da ist nichts, aber wirklich gar nichts, Animalisches.

Der Gesamteindruck, der sich für mich ergibt, ist ein sehr dichtes Duftgemisch auf der Basis von Ambra und Moschus: Fruchtbouquet mit prominenter Pfirsichnote, gebettet auf eine Mischung (zumeist) tropischer Blumen.

Der Duft ist relativ rund (besonders, wenn der zitrische Auftakt erst einmal verschwunden ist), er ist weder warm noch kalt, trotz höherer Sillage wirkt er, wohl dadurch, dass er so "seidig" und ohne Ecken und Kanten ist, eher zart und unaufdringlich. Es ist ein ungewöhnlicher orientalischer Duft, der wirklich sehr gut gemacht ist, bei dessen Komplexität einfach alles eindeutig stimmt, und bei dem ich wetten würde, dass kaum ein Mensch ihn unangenehm finden kann. Er ist aber auch nicht einfach langweilig-gefällig, sondern hat durchaus etwas Ungewöhnliches und Interessantes.

Die Sillage ist moderat bis intensiv, die Haltbarkeit liegt bei etwa 7 Stunden.

Wo liegen die Unterschiede zur Vintage-Version? Die alte Version kommt mir weniger zitrisch vor, in den ersten beiden Phasen noch runder als die neue Version (man kann die Frucht- und Blumennoten kaum unterscheiden, es ist ein großes Ganzes), in der Basisnote sind allerdings die harzigen und würzigen Noten auffälliger, und der Moschus tritt ihnen gegenüber ein wenig stärker in den Hintergrund. Außerdem kann ich bei der alten Version das Zibet erahnen. Insgesamt wirkt die alte Version in der Basis etwas "härter" und rauchiger, aber auch nicht unangenehm oder aneckend. Einfach nur etwas herber und würziger, als bei der neuen Version.

Wobei ich betonen muss, dass ich nicht weiß, ob dieser Dufteindruck bei der Vintage-Version im Original schon so vorhanden war, oder ob es sich um Alterungserscheinungen aufgrund der jahrelangen Lagerung handelt. Sollte es an der Alterung liegen, kann ich aber definitiv sagen, dass Nuits Indiennes dazu tendiert, sehr gut zu altern.

Von mir gibt es für diesen Duft, egal, ob alt oder neu, eine definitive Test-Empfehlung!

Apr
21
2015

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