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Heritage Eau de Toilette Guerlain für Männer

Heritage Eau de Toilette Guerlain für Männer
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Stimmen insgesamt: 4
weiblich 25- 25+
männlich 25- 25+

Habe ich: 4 Hatte ich: 2

Hauptakkorde
aromatisch
holzig
frisch-würzig
blumig
pudrig
balsamisch
Bilder
Heritage Eau de Toilette Guerlain für Männer Bilder Heritage Eau de Toilette Guerlain für Männer Bilder

Heritage Eau de Toilette von Guerlain ist ein Parfum der Duftfamilie Holzig Würzig und ist für Männer. Heritage Eau de Toilette ist seit 1992 erhältlich. Die Nase hinter diesem Parfum ist Jean-Paul Guerlain. Die Kopfnoten sind Aldehyde, Wacholderbeeren, Lavendel, grüne Noten, Veilchen, Muskatellersalbei, Pomeranze, Bergamotte und Zitrone; Die Herznoten sind Alpenveilchen, Koriander, Nelke, Patschuli, Pfeffer, Balsamtanne, Iriswurzel, Jasmin, Maiglöckchen, Rose, Geranie und rosa Pfeffer; Die Basisnoten sind Sandelholz, Ambra, Moschus, Eichenmoos und Zeder.

Perfume rating: 3.33 out of 5 with 4 votes.

Duftpyramide

Kopf - Duftnoten
Aldehyde Wacholderbeeren Lavendel grüne Noten Veilchen Muskatellersalbei Pomeranze Bergamotte Zitrone

Herz - Duftnoten
Alpenveilchen Koriander Nelke Patschuli Pfeffer Balsamtanne Iriswurzel Jasmin Maiglöckchen Rose Geranie rosa Pfeffer

Basis - Duftnoten
Sandelholz Ambra Moschus Eichenmoos Zeder

Die intensivsten Duftnoten nach eurer Meinung

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Haltbarkeit

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moderat 0
 
langanhaltend 1
 
hält ewig 0
 

Duftschweif

Bewertet mit Hilfe des Reglers

Das meint ihr:
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moderat 0
 
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enorm 0
 

Mehr zum Duft in englischer Sprache / More in English language about Heritage Eau de Toilette by Guerlain.

Dieses Parfum erinnert mich an  

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Heritage Eau de Toilette Parfumbewertungen

NebelGeîst
NebelGeîst

Héritage verwirrt mich, oder sagen wir besser, die Duftpyramide dazu.
Denn ich rieche hier einen sehr klassischen Patchouli-Vanilleduft für den Herrn. Nur listet keine mir bekannte Pyramide Vanille als Note. Aber beginnen wir von vorne...

Aufmerksam wurde ich auf diesen Guerlain, weil die Verpackung seiner Zeit noch an Maserholz oder Leder erinnernd, in einem warmen Braunorange, gehalten wurde. Was auf eben einen warmen, altmodischen Holz-Lederduft schließen ließ. Und auf so etwas hatte ich Lust, genau das wollte ich riechen. Dann noch der Name eines altehrwürdigen Parfumhauses. Was sollte schief gehen.
Allerdings hatte mich mein erster Test auf Papier gleich ernüchtert. Zu jener Zeit hatte ich noch eine extreme Aversion gegen jegliches Zitrusgewächs und alles Frische, so nahm ich diese Noten auch besonders stark wahr. Auf Papier halten sich die Kopfnoten ja zudem länger, da die Wärme der Haut fehlt, die sie noch schneller evaporieren lassen. Und darob roch ich auf dem Papierstreifen vor allem eben die Hesperidien, teils etwas grün angelaufen, und eine altmodisch seifig-frische Note, von der ich heute denke, dass es wohl die Aldehyde gewesen sein werden, eventuell im Zusammenspiel mit Lavendel und Muskatellersalbei.

Ich warf den Streifen weg und ignorierte forthin die Herrendüfte des Hauses, da mir auch die beiden Vetiverbrüder viel zu zitrisch waren und es nur wenig mehr in den üblichen Regalen der Kaufhäuser gab.

Einige Zeit später versuchte ich es nochmals mit diesem hübsch verpackten Guerlain. Die Box hatte sich, zumidnest meiner Erinnerung nach, ganz leicht verändert, strahlte aber immernoch die Wärme eine klassischen Holz- und/oder Lederduftes aus. Bei Guerlain konnte man doch unmöglich eine so unpassende Verpackung wählen, da musste doch was Warmes versteckt sein?
Also aufgesprüht und siehe da, der Eindruck von damals war verschwunden. Meine Nase nahm ein klassisches Wässerchen wahr, das einem Gentleman gut stünde, nicht frisch, nicht seifig und noch während ich zu identifizieren versuchte, was ich denn roch, ließ das Patchouli die Ellbogen sprechen und drängte sich in den Vordergrund.
Ja, das war doch schon deutlich mehr nach meinem Geschmack. Wirkte aber ein wenig schwach auf dem Papierstreifen. Zudem hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon einiges in meiner Sammlung und der Preis war ja schon im gehobenen Mittelfeld.
Ich behielt ihn im Hinterkopf, gab aber immer anderen Düften den Vorzug, wenn ich mir etwas Neues anschaffte.
Bis ich ihn bei Douglas im Regal stehen sah. Um etwa ein Drittel reduziert, beim Ausverkauf. Im regulären Regal war er nicht mehr zu finden. Sollte er etwa eingestellt werden?
Nochmal auf Papier gesprüht (denn leider gehe ich nie ohne Parfum aus dem Haus und da ich es nicht mag, wenn sich verschiedene Düfte um mich herum mischen, teste ich im Laden fast nie auf der Haut), ja, der ist zu schön, um ihn ungenutzt versiegen zu lassen.
Also kurzer Hand eine Flasche mitgenommen.

Doch beim Tragen auf der Haut offenbarte sich eine andere Seite, die mir auf Papier gänzlich verborgen blieb.
Hier lässt sich, glücklicherweise, noch weniger von den typischen Kopfnoten erarnen. Dafür entpuppte sich alsbald die Vanille als dominanteste Note, noch vorm Patchouli.
Nur das, wie schon erwähnt, keine Duftpyramide Vanille listete.
Und anfangs ging sie mir auch auf die Nerven, vor allem weil sie so dominant war und ich sie vormals gar nicht derart stark wahrgenommen hatte. Vanille hatte ich zudem gefühlt bereits genug in der Sammlung.
Manchmal ist ein Amberakkord derart vanillingeschwängert, dass man eher von einem ambrierten Vanilleakkord sprechen mag. Aber so wirklich viel Amber roch ich eben auch nicht, das konnte nicht der Grund sein. Eine andere Duftnote, die Vanilleaspekte mit sich brachte, fehlte ebenfalls.
Aber es war schließlich ein Guerlain, wurde gar von einem Guerlain kreiert. Vielleicht musste man gar nicht groß rätselraten und einfach das Offensichtliche erkennen und annehmen. Schließlich geht doch auch heute noch der Mythos der Guerlinade um, eines Akkords, der in allen, zumindest klassischen, Guerlains enthalten gewesen sein soll. Und dieser umfasste unter anderem eben nun mal Vanille, Tonkabohne (die ebenfalls Vanillin enthält) und (vanillinhaltige) Harze/Balsame. Sollte ich mich da wirklich noch wundern?
Und wie ich eben bei der Recherche zur Guerlinade und den enthaltenen Noten bei Monsieur Guerlain lesen konnte, wurde eben dieser Akkord auch explizit bei der Bewerbung von Héritage anfang der 1990er verwendet. Na, nun ist es wohl endgültig klar, dass mich meine Nase nicht trügt.
Wenig mehr als Vanille und Patchouli kann ich da klar heraus riechen. Ein wenig klingt noch die Cremigkeit des Sandelholzes an. Ein wenig staubiges Puder gesellt sich dazu, zudem weitere, nicht fassbare Holznoten, eine hintergründige Würzigkeit, die ich keinem Gewürz explizit zuordnen könnte.
Bis auf die dominanten Noten ist alles viel zu fein verwoben, als dass man da viel heraus picken könnte.
Echtes Eichenmoss ist übrigens in meiner Flasche vom Januar 2016 nicht mehr enthalten.

Der Gesamteindruck ist elegant, maskulin, klassisch. Und nicht annähernd so schwach, wie es auf Papier den Anschein hatte. Zum Glück. Der Trend des all zu intimen Duftes, den man nur riechen kann, wenn man die Nase tief in der Haut vegräbt, geht mir nämlich gehörig auf den Keks, wenn ich das mal offen ansprechen darf.
Die Sillage ist also eher von der starken Sorte. Auch die Haltbarkeit ist gut, könnte aber besser sein. Ich mutmaße, bei einer älteren Abfüllung war sie das wohl auch.

Mittlerweile kenne ich den Grund für den Ausverkauf, der mir diesen Duft unverhofft in die Sammlung brachte.
Das Verpackungsdesign wurde verändert, modernisiert, nicht etwa die Produktion eingestellt. Ich habe mich bisher noch nicht durchgerungen, dieses Erbe im neuen Gewand zu testen, es würde mich aber nicht wundern, wenn auch gleich die Formel 'modernisiert' wurde.

Jan
20
2017

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